Aktuelles:
MAMBA-Bleiberechtsdiskussion am 1.4.2009
2. April 2009
Parteiübergreifende Einigkeit: Altfallregelung muss nachgebessert werden
Öffentliche Podiumsdiskussion zum Bleiberecht am 1.4.2009
13. März 2009
Das Münstersche Bleiberechts-Netzwerk MAMBA und der Ausländerbeirat der Stadt Münster laden Sie...
Förderlaufzeit bis 31.10.2013
MAMBA geht in die 2. Runde!
Das Projekt MAMBA wurde mit seiner jüngst dem BMAS übergebenen Interessenbekundung für die 2. Förderlaufzeit berücksichtigt und ist erneut Bestandteil des bundesweiten Xenos-Programms "Das ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt".
Der unverbindliche vorläufige Maßnahmebeginn 01.11.2010 wurde vom BVA genehmigt, wir erwarten in Kürze den rechtsverbindlichen Bewilligungsbescheid.
MAMBA Abschlussveranstaltung
MAMBA vermittelt 150 Flüchtlinge in Arbeit
Sozialdezernent Thomas Paal ist überzeugt: „Wir brauchen in Münster mehr Mamba!“ Das zweijährige Projekt mit dem Namen eines Kaubonbons hat in den vergangenen zwei Jahren 139 Migranten und Flüchtlinge in Arbeit vermittelt, zudem neun Teilnehmern eine Ausbildungsstelle verschafft und zwei Personen erfolgreich bei einer Existenzgründung geholfen. Am Freitag fand im Stadthaus III die Abschlussveranstaltung statt.
Projektkoordinatorin Dr. Ulrike Löw zeigte sich vor rund 50 Gästen mit den Ergebnissen des Projekts mehr als zufrieden: „Wir haben mehr als jeden zweiten Interessierten in Arbeit oder Ausbildung vermitteln können – das ist nicht selbstverständlich!“
Die Vermittlung und Betreuung der Teilnehmer fand im Rahmen einer Teamarbeit durch vier Netzwerkakteure statt: Die GGUA Flüchtlingshilfe und das Jugendausbildungszentrum JAZ stellten den Kontakt zu den Migranten und Flüchtlingen her, die GEBA und das HBZ sorgten für die Vermittlung zu potenziellen Arbeitgebern. JAZ-Geschäftsführer Stephan Buttgereit resümierte zufrieden: „Komplexe Probleme erfordern komplexe Lösungen. Hier ist MAMBA erfolgreich neue Wege gegangen.“
„Es ist ein Vorurteil, dass Migranten weniger motiviert seien zu arbeiten", betonte der anwesende Unternehmer Ingo Verfürth, der zahlreichen MAMBA-Teilnehmern zu einem Arbeitsplatz verhalf, „Problematisch sind vor allem die bürokratischen Hürden. Die schrecken viele Arbeitgeber ab.“ Auch hier konnte MAMBA Aufklärungsarbeit leisten.
Nun hoffen alle Beteiligten, dass eine Anschlussförderung durch die Europäische Union und das Bundesarbeitsministerium bewilligt wird. Die Chancen dafür stehen gut: Auch die Arbeitsgemeinschaft Münster hat zugesagt, während einer möglichen Projektverlängerung in das Projekt einzusteigen.
MAMBA stellt sich vor

- Das MAMBA-Netzwerkteam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von GEBA, GGUA, HBZ und JAZ
„MAMBA“ – damit ist nicht die giftige Schlange gemeint und auch nicht das gleichnamige Kaubonbon. MAMBA steht für „Münsters Aktionsprogramm für MigrantInnen und Bleibe-berechtigte zur Arbeitsmarktintegration“. Die Initiatorin des Münsterschen Netzwerks, die GGUA Flüchtlingshilfe e.V., freut sich gemeinsam mit der Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA), dem Handwerkskammer-Bildungszentrum (HBZ) und dem Jugendausbildungszentrum (JAZ) über den offiziellen Bewilligungsbescheid des Bundesverwaltungsamtes, der im Dezember 2008 einging.





