Aktuelles

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1. Oktober 2010 Abschlussveranstaltung MAMBA I am 1. Oktober 2010

MAMBA vermittelte 150 FlĂĽchtlinge in Arbeit


2. April 2009 MAMBA-Bleiberechtsdiskussion am 1.4.2009

ParteiĂĽbergreifende Einigkeit: Altfallregelung muss nachgebessert werden “Wenn wir Regelungen formulieren, dann mĂĽssen die fair sein. Man darf niemandem etwas abverlangen, das er objektiv nicht erbringen kann.” Klare Worte des CDU-Bundestagsabgeordneten Ruprecht Polenz. Dem stimmt auch Maria Klein-Schmeink (BĂśNDNIS 90/DIE GRĂśNEN) zu: “Diese Altfallregelung ist mit bĂĽrokratischen Regelungen versehen worden, die vollkommen lebensfremd sind. Was da an HĂĽrden aufgebaut worden ist, das könnten selbst viele deutsche Arbeitnehmer nicht gewährleisten.” Auch SPD-Bundestagsmitglied Christoph Strässer resĂĽmiert kritisch: “Die Aufenthaltserlaubnis auf Probe hat sich nicht bewährt.” Gemeinsam mit Stadtrat Thomas Paal, dem Pro-Asyl-Vorstand Volker Maria HĂĽgel und Moderator Dietrich Eckeberg diskutierten am vergangenen Mittwoch Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien ĂĽber die TĂĽcken des Bleiberechts fĂĽr langjährig geduldete FlĂĽchtlinge. Eingeladen hatte MAMBA in Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat der Stadt MĂĽnster.  Nach der Bleiberechtsregelung mĂĽssen die Betroffenen zur Gewährung einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten. Können sie das innerhalb der festgelegten Frist nicht, verfällt die sogenannte “Aufenthaltserlaubnis auf Probe” und die Betroffenen fallen wieder in den Status der Duldung zurĂĽck – und sind jederzeit von der Abschiebung bedroht.  Ein wesentlicher Grund fĂĽr das Scheitern, so bestätigt auch Dr. Ulrike Löw, Koordinatorin des MAMBA-Netzwerks, ist der sich immer weiter ausbreitende Niedriglohnsektor. Hier sei eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts unmöglich. Den Menschen bleibe gleichzeitig aber keine Zeit, sich fĂĽr besser bezahlte Jobs zu qualifizieren, weil sie laut Bleiberechtsregelung arbeiten mĂĽssen.  “Es ist zynisch, diesen Menschen zu sagen, wenn sie sich anstrengen wĂĽrden, dann wĂĽrde es schon klappen”, so Ruprecht Polenz. Er und Christoph Strässer versprachen den ĂĽber 200 Zuhörern - darunter auch vielen Betroffenen - sich noch vor den Sommerferien im Bundestag fĂĽr eine Ă„nderung der Regelung einzusetzen. Die Podiumsgäste mit den Veranstaltern: hintere Reihe (v.l.): Volker Maria HĂĽgel (Pro Asyl), Thomas Paal (Sozialdezernent Stadt MĂĽnster), Ruprecht Polenz (CDU), Spyros Marinos (Ausländerbeirat), Dr. Ulrike Löw (MAMBA), Hubertus Zdebel (DIE LINKE); vordere Reihe (v.l.): Maria Klein-Schmeink (BĂśNDNIS 90/DIE GRĂśNEN), Dietrich Eckeberg (Diakonie RWL), Jutta Wonnemann (FDP) und Christoph Strässer (SPD)


13. März 2009 Öffentliche Podiumsdiskussion zum Bleiberecht am 1.4.2009

Das Münstersche Bleiberechts-Netzwerk MAMBA und der Ausländerbeirat der Stadt Münster laden Sie herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion


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