NewsAnzeige

Abschlussveranstaltung MAMBA I am 1. Oktober 2010 ( 1. Oktober 2010)

MAMBA vermittelte 150 FlĂĽchtlinge in Arbeit

(v.l.n.r.): Claudius Voigt (GGUA), Valentina Balja, Edvina Jashraj (MAMBA-Teilnehmerinnen), Stephan Buttgereit (JAZ), Dr. Ulrike Löw (Projektleiterin, GGUA), Hubertus Pliester (GEBA), Claudia Spangenberg-Kintrup (HBZ), Uwe Brummerloh (Arbeitsgemeinschaft Münster)

Sozialdezernent Thomas Paal ist überzeugt: „Wir brauchen in Münster mehr Mamba!“ Das zweijährige Projekt mit dem Namen eines Kaubonbons hat in den vergangenen zwei Jahren 139 Migranten und Flüchtlinge in Arbeit vermittelt, zudem neun Teilnehmern eine Ausbildungsstelle verschafft und zwei Personen erfolgreich bei einer Existenzgründung geholfen. Am Freitag fand im Stadthaus III die Abschlussveranstaltung statt.

Projektkoordinatorin Dr. Ulrike Löw zeigte sich vor rund 50 Gästen mit den Ergebnissen des Projekts mehr als zufrieden: „Wir haben mehr als jeden zweiten Interessierten in Arbeit oder Ausbildung vermitteln können – das ist nicht selbstverständlich!“

Die Vermittlung und Betreuung der Teilnehmer fand im Rahmen einer Teamarbeit durch vier Netzwerkakteure statt: Die GGUA Flüchtlingshilfe und das Jugendausbildungszentrum JAZ stellten den Kontakt zu den Migranten und Flüchtlingen her, die GEBA und das HBZ sorgten für die Vermittlung zu potenziellen Arbeitgebern. JAZ-Geschäftsführer Stephan Buttgereit resümierte zufrieden: „Komplexe Probleme erfordern komplexe Lösungen. Hier ist MAMBA erfolgreich neue Wege gegangen.“

„Es ist ein Vorurteil, dass Migranten weniger motiviert seien zu arbeiten", betonte der anwesende Unternehmer Ingo Verfürth, der zahlreichen MAMBA-Teilnehmern zu einem Arbeitsplatz verhalf, „Problematisch sind vor allem die bürokratischen Hürden. Die schrecken viele Arbeitgeber ab.“ Auch hier konnte MAMBA Aufklärungsarbeit leisten.

Nun hoffen alle Beteiligten, dass eine Anschlussförderung durch die Europäische Union und das Bundesarbeitsministerium bewilligt wird. Die Chancen dafür stehen gut: Auch die Arbeitsgemeinschaft Münster hat zugesagt, während einer möglichen Projektverlängerung in das Projekt einzusteigen.

zurĂĽck

  

   

   

  

  

Das Projekt "MAMBA 3" wird im Rahmen des Programms "ESF-Integrationsrichtlinie Bund" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 
Datenschutz